Waldviertler Eisenmann 2019

Am vergangenen Wochenende war es wieder soweit: Das Tri Team Chaos lud zum 14. Waldviertler Eisenmann nach Litschau. Ein Fest für alle, die Triathlon gerne in seiner ursprünglichsten Form erleben möchten! „Mittendrin, statt nur dabei“ war auch das Team Lauchsalat. Dass unseren Mitgliedern der Einstand auf der Halbdistanz durchaus geglückt ist, hat sich spätestens bei der Preisverleihung gezeigt…


Von Staats- und Leistungsgrenzen

Jeder der bereits einmal beim WEM an den Start ging, weiß, dass hier nicht um persönliche Bestzeiten gerittert wird. Für längjährige Fixstarter und Routiniers liefert bereits die Länge der Schwimmstrecke den ersten Grund zum Zweifeln. Mit den Worten  „Die Bojen schiebens a jedes Jahr weiter aussi. I hob über zwa Kilometer auf meiner Uhr.“ verabschiedet man sich auf die Radstrecke.

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Die Radstrecke ist das eigentliche Highlight beim Waldviertler Eisenmann.

Diese zeigt sich dann zwar mit 85 Kilometern Länge etwas kürzer, als bei vergleichbaren Bewerben, nichtsdestotrotz sollte man sich davon nicht täuschen lassen. Am Ende des Rennens stehen über 1350 Höhenmeter auf der Uhr – und das spürt man auch. Nichtsdestotrotz zeigt sich das Waldviertel vor allem hier von seiner natürlichsten Seite: Während die Landstraßen entlang der Seen und Dörfer teilweise ziemlich holprig zu befahren sind, schmiegt sich der glatte Belag des Güterwegs Rottal sanft durch die dichten Wälder.

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Judith nach einer richtig starken Laufleistung kurz vor ihrem Zieleinlauf.

Hat man die Radstrecke entlang der Staatsgrenze und somit entlang des Eisernen Vorhangs hinter sich gelassen, geht es mit schweren Beinen auf die Laufstrecke – die ebenfalls Ihresgleichen sucht. Während die wunderschöne Kulisse vielleicht noch über die eine oder andere Bodenunebenheit hinwegtrösten kann, brennt sich jeder Hügel ins Gedächtnis. Nach vier Runden um den Herrensee (auf Waldwegen und Wiesen) stehen auch nach dieser Disziplin mehr Höhenmeter als üblich (ca. 220 Hm) auf der Uhr.


Starke Teamleistung

Spätestens nach 5 Stunden und 29 Minuten war klar, es gibt Grund zu feiern. Unsere Staffel (Thomas, Michael und Judith) konnte sich den 3. Platz in der Mixed Wertung holen.

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Michael (Radfahren), Judith (Laufen) und Thomas (Schwimmen) belegen den 3.Platz in der Mixed-Kategorie.

Trotz gerissenem Kabelzug – und dadurch unfreiwilligem #Ketterechts – konnte nur 3 Minuten später auch Thomas sein Rennen beenden und holte sich damit souverän den 2. Platz in seiner Altersklasse.

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Thomas konnte sich zusätzlich den 2.Platz in seiner Altersklasse sichern – Gratulation!

Die ausgezeichnete Leistung unserer Athletin und Athleten wurde dann natürlich gebührend mit einem Cola gefeiert 😉

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So sehen Sieger aus 😉

Abschließend lässt sich wohl getrost sagen, dass dem Tri Team Chaos mit dieser Veranstaltung eine lohnenswerte Veranstaltung gelungen ist, frei nach dem Motto: Klein aber Fein! Dafür möchten wir uns ganz herzlich bedanken und freuen uns darauf, nächstes Jahr möglicherweise wieder an den Start zu gehen. Das größte Dankeschön gebührt aber natürlich all jenen freiwilligen Helferinnen und Helfern, die diese Veranstaltung erst möglich machen – Danke!


© Lukas

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