Lauchgestalt vs. Eisenmann!

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Top motiviert und top vorbereitet startete das Team Lauchsalat beim Waldviertler Eisenmann.

Nach unserer soliden Triathlon-Premiere in Tulln versuchten wir unser Glück beim Waldviertler Eisenmann in Litschau. In der Sprintdistanz galt es, die Erkenntnisse aus dem ersten Bewerb, erfolgreich umzusetzen. Wie sich herausstellen sollte, ist uns das auch gelungen.


Schwimmen

Bei diesem Bewerb ließ sich bereits eine gewisse Routine erkennen. Im Gegensatz zu unserem Debüt in Tulln, verlief die Anmeldung und der Check-in ohne Zwischenfälle. Komplett ohne Stress geht es dann aber auch nicht und so kam es, dass wir wieder die letzten am Start waren.

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Gerade noch rechtzeitig zum Start geschafft…

Glücklicherweise fiel die Schwimmdistanz in diesem Bewerb sehr kurz aus. Mit 500m war ein Ende absehbar – Gott sei dank! Bei zwei absolvierten Bewerben fehlt uns natürlich der Vergleich, aber uns kam der Schwimmstart schon sehr ruppig vor. Schläge gegen den Kopf waren keine Seltenheit. Thomas verlor vorübergehend im Gerangel sogar seine Schwimmbrille und ich konnte bis ca. 40m vor dem Schwimmausstieg keinen Rhythmus finden. Dies zeigt sich auch klar in unseren Schwimmzeiten, die mit 10 (Thomas), 12 (Lukas) und 13 (Benjamin) Minuten alles andere als positiv ausfielen.

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Wieder einmal alles gegeben – zumindest für die Kamera…

Nach einer so miesen Schwimmeinheit war die Freude auf die folgendene Radfahrt dafür umso größer! Trotz der Schwierigkeiten beim Schwimmen können wir uns ein Lächeln für die Kamera abringen 😉

Radfahren

Der Wechsel aufs Rad funktionierte ohne größere Zwischenfälle, das Anziehen der Schuhe in der Wechselzone ist aber sicher nicht die schnellste Variante. Einmal auf dem Rad, kam uns unser „mangelhaftes“ Equipment zugute. Da wir alle mit einem Rennrad an den Start gingen, konnten wir die Gegner auf ihren Zeitfahrmaschinen relativ schnell hinter uns lassen. Das war nur möglich, aufgrund der Topographie.

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Die Topographie der (extrem schönen) Radstrecke kommt uns definitiv zugute.

Auf 28km sammelt man beim Waldviertler Eisenmann nämlich 450Hm. Bei den Anstiegen konnten wir dann mit unseren Rennrädern (im Vergleich zu den Fahrern mit Zeitfahrrädern) unsere Stärken ausspielen. Den dort gewonnenen Vorsprung konnten viele beim Bergabfahren nicht mehr einholen. Generell muss gesagt werden, dass die Radstrecke wirklich ein Traum war! Frisch asphaltierte Teilstücke und angenehme Wetterbedingungen machten das Radfahren zum eindeutigen Höhepunkt des Bewerbs. Beim Radfahren konnten wir alle den positiven Einfluss unserer 5-tägigen Fahrt durch Österreich feststellen. Die damals gewonnene Kraftausdauer half uns auch über die Laufstrecke hinweg.

Laufen

Der Wechsel vom Rad auf die Laufstrecke funktionierte bei allen Teammitgliedern schneller, als der Wechsel vom Schwimmen aufs Fahrrad. Fit wie ein Turnschuh machten wir uns auf die Socken und nahmen die Runde um den Herrensee in Angriff. Auf einem wunderschönen Waldweg läufst du über Hügel, Stock und Stein. Thomas bekam vom bergab laufen Seitenstechen und Benjamin musste gegen muskuläre Verspannungen ankämpfen.

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Die tolle Laufstrecke rund um den Herrensee bringt uns zum Strahlen!

Mir ging es im Vergleich dazu richtig gut. Vor dem Bewerb hatte ich massiv Panik, dass mich wieder Bauchkrämpfe wie bei meinem ersten Triathlon plagen könnten. Die Waden waren zwar kurz vorm Verkrampfen, ansonsten lief allerdings alles nach Plan, wodurch ich die 6km (als Schnellster unseres Teams) in 27 Minuten zurücklegen konnte. Auch die zwickenden Waden konnten einen entspannten Zieleinlauf nicht mehr verhindern.


Ziel

Im Ziel wurde ich bereits erwartet. Thomas schaffte die Strecke in 1h35m und kam somit vor mir ins Ziel. Ich konnte mit 1h38m den zweiten Rang im Team vor Benjamnin (mit 1h49m) verteidigen. Überraschenderweise reichten unsere Ergebnisse für einen Podestplatz. Während ich mit dem 4.Platz in meiner Altersklasse Vorlieb nehmen musste, konnte sich Thomas den 3.Platz erkämpfen. Somit konnte sich unser Team bei seinem erst zweiten Bewerb, seinen ersten Pokal sichern.

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Geschafft! – Alle Teammitglieder kamen sichtbar zufrieden und v.a. unversehrt ins Ziel.

Natürlich wären wir nicht Team Lauchsalat, wenn wir das nicht vollkommen verpennt hätten. Uns wurde nämlich erst am Weg nach Hause bewusst, dass uns ein Pokal zustehen würde. Natürlich durften wir uns das nicht entgehen lassen, worauf wir auf der Stelle kehrtmachten und es (wieder einmal) gerade noch rechtzeitig zur Siegerehrung schafften.

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So sehen Sieger aus! – Thomas konnte sich einen Platz am Podium (3.Platz – AK 24-29) sichern.

Alles in allem kann man also von einem durchaus gelungenen und erfolgreichen Wettbewerb sprechen. Der Pokal wäre bestimmt nicht für unser positives Fazit notwendig gewesen. Unsere Freude für Thomas macht das Ganze aber sicher noch einmal zu einem deutlich schöneren Erlebnis!

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Rundum zufrieden treten wir, gemeinsam mit unserem „Kamerakind“ Judith, den Rückweg an.

2 Kommentare zu „Lauchgestalt vs. Eisenmann!

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